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EMIL JANNINGS
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Der blaue Engel
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1930,
Josef von Sternberg
108 min.
Mit Emil Jannings, Marlene Dietrich, Hans Albers
Gymnasiallehrer Rath, Inbegriff soliden Bürgertums und von seinen Schülern spöttisch »Professor Unrat« genannt, erliegt den Reizen der Variété-Sängerin Lola Lola. Gefangener seines Verlangens nach der zerstörerischen Sexualität des Tingeltangel-Mädchens, stürzt er in den Abgrund und verkommt.
Erschütternde Charakterstudie von Emil Jannings und Ausgangspunkt für Marlene Dietrichs Weltkarriere als Vamp in Sternbergs kongenialer Verfilmung von Heinrich Manns Roman.
1.2. 17.00
/ 2.2. 17.00
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Madame Dubarry
viragiert
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D
1919,
Ernst Lubitsch
89 min.
Mit Pola Negri, Emil Jannings, Harry Liedtke
Aufstieg und Ende der Pariser Modistin Jeanne, die zur Zeit des Königs Louis XV. mit dem mittellosen Studenten Armand liiert ist, zur Geliebten des Grafs Dubarry wird und schließlich als Maitresse des Königs zur mächtigsten Frau im Lande avanciert. Ein heute noch umstrittener, mit großem Aufwand gedrehter Historienfilm, mit dem dem Regisseur und seinen Stars, Pola Negri und Emil Jannings, der internationale Durchbruch gelang.
3.2. 17.00
Klavierbegleitung: Werner Loll
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Der letzte Mann
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D
1924,
Friedrich Wilhelm Murnau
74 min.
Mit Emil Jannings, Maly Delschaft, Max Hiller
Der letzte Mann ist der Höhepunkt des stummen Kammerspiel-Films, oft als Murnaus meisterlichstes Werk bezeichnet. Die Degradierung zum letzten Mann in der Reihe der Angestellten, zum Toilettenwärter, bricht den alternden Hotelportier völlig und wird zum Sturz ins Elend.
6.2. 17.00
Klavierbegleitung: Werner Loll
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Der Herrscher
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D
1936/37,
Veit Harlan
105 min.
Mit Emil Jannings, Marianne Hoppe, Harald Paulsen
In Veit Harlans mit nationalsozialistischer Ideologie unterfütterter Bearbeitung von Gerhart Hauptmanns Drama »Vor Sonnenuntergang« spielt Emil Jannings – der auch die künstlerische Oberleitung innehat – eine seiner prominentesten Patriarchenrollen: Als Industriemagnat Matthias Clausen sieht er sich nach dem Tod seiner Frau mit einer selbstsüchtigen Verwandtschaft konfrontiert, die ohne Rücksicht auf das Unternehmen die Veräußerung seines Lebenswerks vorantreibt.
9.2. 17.00
/ 11.2. 17.00
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Varieté
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D
1925,
E. A. Dupont
90 min.
Mit Emil Jannings, Maly Deschaft, Lya Putti
Boß war Artist und eröffnet nach einem Unfall eine Schaubude mit Tänzerinnen in St. Pauli. Eines Tages bittet ein Mädchen um Aufnahme bei ihm. Er engagiert sie, verfällt ihrer erotischen Anziehungskraft, flieht mit ihr nach Berlin. Varieté ist durch seine eindringliche Schilderung dieser fremden Welt zum ersten Glied einer Kette von Rummelplatz- und Zirkusfilmen geworden. Im Wesentlichen besteht der Film aus Impressionen, die die mit den Trapezkünstlern schwingende, kreisende, stürzende Kamera Karl Freunds einfängt.
10.2. 17.00
Klavierbegleitung: Werner Loll
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Tartüff
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D
1925,
Friedrich Wilhelm Murnau
80 min.
Mit Rosa Valetti, Emil Jannings, Werner Krauss
Die Haushälterin hat es auf das Erbe des altern Herrn abgesehen. Daher hält sie von ihrem Herrn jeglichen Besuch fern. Nur mit List gelingt es dem Neffen des alten Mannes, der Haushälterin das Handwerk zu legen. Murnaus Film ist keine bloße Adaption des klassischen Stücks aus dem Jahre 1669. Dem Drehbuchautor Carl Mayer lieferte Molière lediglich die Grundidee für seine Geschichte mit allgemeingültiger Tendenz.
13.2. 17.00
Klavierbegleitung: Werner Loll
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Der zerbrochene Krug
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D
1937,
Gustav Ucicky
81 min.
Mit Emil Jannings, Friedrich Kayßler, Lina Carstens
In einem kleinen Dorf findet bei Richter Adam eine Verhandlung statt, die vom Gerichtsrat persönlich geleitet wird. Es geht um den zerbrochenen Krug der Witwe Rull, und für sie ist der Täter eindeutig Ruprecht, der Verehrer ihrer Tochter Eva. Wahrscheinlich ist das Malheur beim nächtlichen Einstieg in deren Zimmer passiert. Aber Ruprecht streitet alles ab. Richter Adam, der eigentliche Übeltäter, ist heilfroh, dass ihn niemand erkannt hat, und bietet seine ganze Redekunst auf, um Ruprecht zu verurteilen.
14.2. 17.00
/ 15.2. 17.00
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Faust – Eine deutsche Volkssage
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D
1926,
Friedrich Wilhelm Murnau
126 min.
Mit Gösta Ekman, Emil Jannings, Camilla Horn
Seit Erfindung des Films gehört das »Faust«-Motiv zu den beliebtesten Themen der Regisseure. Sie mag daran das Phantastische fasziniert haben, die Möglichkeit, Filmtricks anzuwenden: die apokalyptischen Reiter, die Beschwörung und Erscheinung Mephistos, die Verwandlung Fausts vom Greis zum Jüngling. Eine wesentliche Rolle spielen auch die Bauten: eine mittelalterliche Stadt mit spitzen Giebeln liegt hingeduckt unter dem Ansturm der apokalyptischen Reiter. In dieser engen Welt beginnt und endet das große Drama. Der Film ist der Endpunkt und zugleich Höhepunkt des filmischen Expressionismus.
16.2. 17.00
Klavierbegleitung: Werner Loll
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Altes Herz wird wieder jung
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D
1942/43,
Erich Engel
Mit Emil Jannings, Maria Landrock, Viktor de Kowa
Sein ganzes Leben lang hat Friedrich Wilhelm Hoffmann seine Karriere dem Privatleben vorgezogen. Keine Ehefrau hatte er, denn er war mit seinen Schokoladenfabriken verheiratet. Nun ist er alt und grau, und seine Verwandtschaft, die gierig auf das Erbe wartet, hält er auf Distanz. Umso erstaunter ist Hoffmann, als ihn eines Tages eine junge Frau namens Brigitte aufsucht und behauptet, seine Enkelin zu sein.
18.2. 17.00
/ 19.2. 17.00
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Ohm Krüger
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D
1941,
Hans Steinhoff
133 min.
Mit Emil Jannings, Lucie Höflich, Werner Hinz
»Der nationalsozialistische Propagandafilm unter der Gesamtleitung von Emil Jannings erhielt alle zur Verfügung stehenden Prädikate, darüber hinaus das für ihn geschaffene >Film der Nation<. Das mit einem Budget von 5,4 Millionen Reichsmark zweitteuerste Prestige- und Propagandaprojekt der NS-Zeit versucht die Vernichtungspolitik in den Konzentrationslagern zu rechtfertigen, indem es diese als Erfindung der Briten in Südafrika anprangert. Historischer Rahmen ist der Burenkrieg (1899-1902).« (filmportal.de)
22.2. 17.00
/ 23.2. 17.00
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Die Entlassung
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D
1942,
Wolfgang Liebeneiner
106 min.
Mit Emil Jannings, Margarethe Schön, Christian Kayßler
1888: Wilhelm II. wird deutscher Kaiser. Doch bereits kurz nach der Thronbesteigung beginnen die Konflikte zwischen ihm und seinem Kanzler Fürst Bismarck. Sie finden keine gemeinsame Linie in der Außenpolitik. Der Kaiser, ein Mann von großem Geltungsbedürfnis, fühlt sich unterdrückt und durch Bismarcks starke Persönlichkeit provoziert. Die Meinungsverschiedenheiten eskalieren, und 1890 entlässt der Kaiser seinen Kanzler. Ein stark dem nationalsozialistischen Gedankengut verpflichteter Film.
25.2. 17.00
/ 26.2. 17.00
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