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Norwegen
2008,
Joachim Rønning, Espen Sandberg
118 min.
Mit Aksel Hennie, Kyrre Haugen Sydness, Mads Eldøen
»Max Manus, der sich vor dem Zweiten Weltkrieg als Matrose und Globetrotter durchschlägt, entwickelt sich nach der Besetzung Norwegens durch die deutsche Wehrmacht 1940 zu einem der wirkungsvollsten Saboteure seines Landes. Kein Wunder, dass er ganz oben auf der Fahndungsliste der deutschen Abwehr steht. Doch auch wenn Max niemals gefasst wird – am Ende besiegt der Krieg fast auch ihn. Denn in den Aktionen gegen die Besatzer hat Max den Verlust vieler Freunde und Kampfgefährten zu beklagen, an deren Tod er sich selbst die Schuld gibt. Erst die Begegnung mit Tikken, jener Norwegerin, die während der Kriegsjahre den Widerstand in Norwegen von der Britischen Botschaft in Stockholm aus koordinierte, kann Max Manus, inzwischen ein alkoholabhängiges, nervliches Wrack, vor der Selbstzerstörung bewahren. Nach den autobiografischen Büchern von Max Manus entstand ein spektakuläres, international besetztes Kriegs- und Historiendrama, das eine der schillerndsten Figuren des norwegischen Widerstandes auf adäquate Weise würdigt.« (51. Nordische Filmtage Lübeck)
11.2. 21.15
/ 12.2. 17.00
/ 13.2. 19.00
/ 14.2. 19.00
/ 15.2. 19.00
/ 16.2. 19.00
/ 17.2. 17.00
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D
2009,
Jens Huckeriede
87 min.
Ein Dokumentarfilm über das Erinnern und Vergessen, 60 Jahre nach der Shoa. Zeitzeugen leben nicht mehr, und der Autor begibt sich auf die Suche nach einer künstlerischen Strategie zur Schärfung der Wahrnehmung für das Abwesende. In einem Labyrinth der Erinnerungen sehen wir Interviews mit Ivoné Simon (geb. Guggenheim) aus Brasilien, den Söhnen des ehemaligen Hausbesitzers Michael und Claus Fritsche sowie den Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Aleida Assmann, Prof. Dr. Gabriele Rosenthal und Dr. Claudia Curio.
In der Stadtvilla Rothenbaumchaussee 121 in Hamburg lebte bis 1938 die jüdische Familie Guggenheim. Das Haus wurde im selben Jahr von der Familie Fritsche erworben. Den Guggenheims gelang 1941 die Flucht nach Brasilien. Im Jahre 2007 verkauften die Fritsches die Stadtvilla. Bei der Prüfung der alten Architektenpläne wurde ein von allen Seiten unzugänglicher Raum gefunden, der in seiner symbolischen Bedeutung für das verschwundene jüdische Leben steht. Hier beginnt die Spurensuche nach der Geschichte der ehemaligen Bewohner des Hauses.
25.2. 19.00
Zu Gast: Jens Huckeriede, Ivoné Simon (Brasilien) / 27.2. 17.00
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