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RENÉ DELTGEN

 
 

Der 1909 in Luxemburg geborene René Deltgen gibt 1935 sein Filmdebüt in Deutschland. Mit seiner galant-weltgewandten Ausstrahlung wird der gut aussehende Deltgen, der bisweilen ein Menjou-Bärtchen trägt, schnell zum Star. Sein Rollenspektrum umfasst wechselweise skrupellose Abenteurer und charmante Liebhaber in Action- und Abenteuerfilmen, aber auch historische Figuren wie Ludwig van Beethoven in Karl Hartls Mozartfilm Wen die Götter lieben. (1942).

  Ab Mitternacht
  D/F 1937/38, Carl Hoffmann 78 min.
Mit Gina Falckenberg, Peter Voss, René Deltgen

Im Pariser Nachtlokal »Wolga-Wolga« tritt jeden Abend Helene auf. Einst war sie in Russland mit dem Ingenieur Wronsky verheiratet, doch nach dem Bürgerkrieg wurde er für tot erklärt. So verdient sie sich jetzt ihren Lebensunterhalt als Tänzerin an der Seite ihres Partners Prinz Feodor, mit dem sie heimlich verheiratet ist. Da taucht der verkrüppelte Wronsky wieder auf. Er will seine Schiffsbaupläne dem Chefingenieur Petroff, einem großen Verehrer Helenes, zum Kauf anbieten. Durch das Wiedersehen mit seiner Frau gewinnt er neuen Lebensmut – auch da ihm Helene zunächst die Wahrheit verschweigt. Da Wronsky ihr verbietet weiter zu tanzen, verliert auch Feodor sein Engagement und beginnt Helene zu erpressen.
1.3. 17.00 / 3.3. 17.00

  Kautschuk
  D 1938, Eduard von Borsody
Mit René Deltgen, Vera von Langen, Gustav Diessl

»1876. Der Engländer Henry Wickham befindet sich an Bord der >Wellington<, sein Ziel ist Brasilien. Von dort will er Gummisamen nach England schmuggeln, um das brasilianische Monopol zu brechen. Es ist eine gefährliche Mission, bedroht mit der Todesstrafe.« (filmportal.de)
»Historischer Abenteuerfilm mit Originalaufnahmen aus Brasilien, die teilweise von den Brüdern Eichhorn stammten, die nach Verkauf der Zigarrenfabrik des Vaters einen Dokumentarfilm über den Amazonas drehen wollten. 1936 kamen sie krank, mittellos und mit 1500 Meter Material zurück, das sie an die Ufa verkauften. Um das spektakuläre Material und ein Treatment verfassten Regisseur Eduard von Borsody, Autor Ernst von Salomon und einer der Brüder das Drehbuch. Der irritierend England-freundliche Film wurde in Frankreich als Meisterwerk gefeiert.« (Videowoche)
7.3. 17.00 / 8.3. 17.00

  Die drei Codonas
  D 1940, Arthur Maria Rabenalt 98 min.
Mit René Deltgen, Ernst von Klipstein, Josef Sieber

»Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Artistengruppe >Die drei Codonas< und erzählt vom außergewöhnlichen Leben dieser drei Trapezkünstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Vom Ruhm in den ersten Jahren bis hin zu ihrem tragischen Ende. Alfredo Codona heiratet die Luftakrobatin Lilian und verliert sie durch einen tödlichen Absturz bei einem Auftritt in Kopenhagen. Er heiratet wieder, diesmal seine Partnerin Vera. Doch als er merkt, dass sie eigentlich den anderen Codona, Lalo, liebt, erschießt er sie und tötet sich danach selbst.« (filmportal.de)
12.3. 17.00 / 13.3. 17.00

  Das große Spiel
  D 1941/42, Robert A. Stemmle 85 min.
Mit René Deltgen, Gustav Knuth, Heinz Engelmann

Wenn ausgerechnet während der Fußballmeisterschaft ein Spieler der perfekt aufeinander eingespielten Elf wegen Krankheit ausfällt, steht die Mannschaft vor einem großen Problem – wer ist ein geeigneter Ersatzmann? Werner Fehling scheint überaus geeignet, den Platz des Erkrankten einzunehmen; das Problem ist nur, dass Fehling ein erbitterter Nebenbuhler des Torwartes Jupp Jäger ist. Beide Männer nämlich lieben das gleiche Mädchen, Grete Gabler. Grete ist die Tochter eines Seniormitglieds des Vereins, weshalb sie sich doppelt bedrängt sieht, den Erfolg der Mannschaft nicht zu gefährden.
23.3. 17.00