Willkommen beim Metropolis Kino Hamburg
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SOPHIA LOREN

 
 

Die Diva des italienischen Kinos zu Gast in Hamburg.

Anlässlich der Taufe der MSC Magnifica am 6. März wird Frau Loren zu Gast in Hamburg sein.
Für uns ein willkommener Anlass, einen kleinen Einblick in das umfangreiche Schaffen dieser großartigen Schauspielerin zu geben.
Wir danken der MSC Kreuzfahrten GmbH und dem italienischen Kulturinstitut Hamburg für die Unterstützung.

  Ein besonderer Tag • OF/Engl. UT
Una Giornata particolare
  I 1977, Ettore Scola 110 min.
Mit Sophia Loren, Marcello Mastroianni, John Vernon, Françoise Berd

Der »besondere Tag« ist der 8. Mai 1938: Adolf Hitler trifft zu Gesprächen mit Benito Mussolini in Rom ein und wird mit einer großen Parade empfangen, an der fast alle Bürger der Stadt teilnehmen. Antonietta (Sophia Loren), unterdrückte Hausmeistersgattin und Mutter von sechs Kindern, trifft in ihrem wie ausgestorben wirkenden Mietshaus auf Gabriele (Marcello Mastroianni), der ebenfalls nicht zur Parade gegangen ist. Als Homosexueller hat er seinen Job als Rundfunksprecher verloren und wartet darauf, in die Verbannung geschickt zu werden. Die zwei so gegensätzlichen Menschen kommen sich in ihrer Einsamkeit näher. In der kurzen Zeitspanne, die sie miteinander verbringen, wächst in ihnen die Ahnung von einem besseren, selbstbestimmten Leben jenseits von Zwängen. Nach den gemeinsam verbrachten Stunden wird Gabriele tatsächlich festgenommen und auf eine Insel für Homosexuelle verbannt.
Ein sensibel inszeniertes Werk über die Ängste und Wünsche einfacher Menschen unter einem totalitären Regime. Ettore Scola legte mit diesem mehrfach preisgekrönten Film eines seiner besten Werke vor. Eine subtile Faschismus-Studie, die vom überzeugenden Spiel des italienischen Kino-Traumpaares lebt. Der Film erhielt eine Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film und einen Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen Cannes 1977.
1.3. 19.00 Einführung: Marisa Buovolo / 2.3. 17.00

  Das Gold von Neapel • OF/Engl. UT
L’Oro de Napoli
  I 1954, Vittorio De Sica 110 min.
Mit Sopia Loren, Silvana Mangano, Totò

Vittorio De Sicas Episodenfilm um einen Despoten, einen Spieler, eine Hure und eine Pizzabäckerin (Sophia Loren), die es in die Frühmesse treibt… De Sicas prominent besetzter Film gilt als künstlerischer Durchbruch der Loren.
Der Film greift mitten hinein in das Leben und vermittelt ein farbenprächtiges Bild neapolitanischen Volkslebens. Es werden Menschen gezeigt, wie sie sich geben und wie sie wirklich sind, mit all ihren Leidenschaften, ihrem Leid und Mitgefühl, ihrem Schmerz und Humor. Wie eine roter Faden durchläuft es den Film: das Gold von Neapel sind seine Menschen.
4.3. 19.00 / 6.3. 19.00

  Gestern, heute und morgen • OF/Engl. UT
Ieri, oggi, domani
  I/F 1963, Vittorio De Sica 115 min.
Mit Sophia Loren, Marcello Mastroianni, Giovanni Ridolfi

Unter Gestern, heute und morgen sind drei Kurzgeschichten zusammengefasst. »Gestern« erzählt die Geschichte von »Adelina aus Neapel«. Adelina Sbaratti handelt schwarz mit Zigaretten – hat aber kein Geld, die Schulden von 28.000 Lire zu bezahlen. Da inzwischen mit Kosten 58.000 Lire aufgelaufen sind und es in der Wohnung nichts zu pfänden gibt, soll Adelina verhaftet werden – zum Leidwesen ihres Mannes Carmine. Aber die Rettung ist schon da: Denn Adelina ist schwanger und kann darum nicht verhaftet werden. Natürlich steht der Gerichtsvollzieher jedoch kurz nachdem Adelina entbunden hat wieder auf der Matte. Aber auch diesmal kann sie ihn abwehren, denn sie ist schon wieder guter Hoffnung – und so soll es weitergehen; bis Carmine eines Tages offensichtlich zu schwach ist, den »Anschlusstreffer« zu landen...
Dem »Heute« widmete Regisseur Vitorio De Sica weniger Zeit. Er erzählt hier die Geschichte der »Anna aus Mailand«. Anna Molteni ist eigentlich nichts anderes als eine Ehebrecherin, die mit ihrem Lover Renzo einen Ausflug mit dem Wagen startet. Allerdings landet Renzo aufgrund einer Unachtsamkeit mit dem Luxusschlitten von Annas reichem Ehemann vor einem Betonpfahl – Anna regt sich darüber auf, dass Renzo »nur einem kleinen Jungen ausweichen wollte« – und Renzo lässt daraufhin Anna alleine die Reparaturarbeiten am Wagen vornehmen...
Mara in der Episoden »Mara aus Rom« ist eine Prostituierte, die sich gerade mit dem Ministersohn Augusto Rusconi vergnügen will, ein Dauergast in ihrem Hause. Allerdings wird sie vom gegenüberliegenden Balkon von dem angehenden Priester Umberto beobachtet, der Mara vergöttert und für sie den Priesterberuf aufgeben will. Umbertos Großmutter will dem entgegensteuern und bittet Mara, etwas zu unternehmen. Die legt für Umberto ein Keuschheitsgelübde für eine Woche ab...
5.3. 17.00 / 7.3. 11.00

  Hochzeit auf Italienisch • DF
Matrimonio all'italiana
  I/F 1964, Vittorio De Sica 101 min.
Mit Sophia Loren, Marcello Mastroianni, Aldo Puglisi

Der flotte Domenico gibt seiner langjährigen Geliebten auf dem Sterbebett sein Ja-Wort. Kaum ist dies geschehen, ist die vermeintlich Todkranke wieder quicklebendig. Natürlich will Domenico die Ehe annullieren.
Eine turbulente Komödie von Vittorio De Sica nach Eduardo de Filipos Bühnenstück »Filumena Marturano«, von Loren-Ehemann Carlo Ponti produziert. Brillant: Sophia Loren als sexy Prostituierte Filumena. Hochzeit auf Italienisch war der zweite gemeinsame Filmauftritt des italienischen Traumpaars Marcello Mastroianni/Sophia Loren unter der Regie von De Sica, mit dem sie ein Jahr zuvor bereits die Komödie Gestern, heute und morgen abgedreht hatten.
9.3. 17.00 / 13.3. 19.00 / 14.3. 19.00

  Und dennoch leben sie • DF
La Ciociara
  I/F 1960, Vittorio De Sica 100 min.
Mit Sophia Loren, Jean-Paul Belmondo, Eleonora Brown

Rom 1943: Nach einem weiteren Bombenangriff hat Cesira (Sophia Loren) genug: Ihre 13-jährige Tochter Rosetta (Eleonora Brown) ist jedes Mal so verängstigt, dass sie beschließt, aus der italienischen Hauptstadt aufs Land zu fliehen. Allerdings kommt sie nicht sonderlich weit: Der Zug, den die beiden genommen haben, kann nicht weiterfahren, da die Gleise beschädigt sind. So müssen Cesira und Rosetta zu Fuß weiter und kommen schließlich in das Dorf, in dem Cesira aufgewachsen ist.
Unter vielen vertrauten Gesichtern lernt sie in ihrem Heimatdorf auch Michele (Jean-Paul Belmondo) kennen – einen zurückhaltenden Studenten, den sie den »Professor« nennen. Obwohl Cesira sich dagegen stemmt und ihre Aufmerksamkeit zunächst mehr Giovanni (Raf Vallone) schenkt, verliebt sie sich schließlich doch in den jungen Mann. Allerdings soll das Glück nicht von Dauer sein, da die Deutschen einmarschieren, um die Gegend vor dem erwarteten Angriff der Alliierten zu »verteidigen«.
Vittorio De Sicas Verfilmung eines Romans von Alberto Moravia lebt vor allem von seiner Hauptdarstellerin, die für ihre Darstellung einen Oscar als beste Hauptdarstellerin erhielt.
»Die Schönheit von Sophia Lorens Darstellung liegt in ihrer Ausleuchtung einer leidenschaftlichen Mutterrolle. Sie ist in der frühen Phase des Films glücklich, lustig, abgestimmt mit dem Gusto der Landarbeiter, sanftmütig zu ihrem Kind. Aber als das Desaster beginnt, ist sie ernst und profund. Wenn sie um die Unschuld ihrer Tochter weint, weint man leise mit ihr ... Signor De Sicas Regie hat die Fülle und die Wucht, die zwingend und so vertraut in seinen Filmen ist.« (The New York Times)
10.3. 17.00 / 11.3. 19.00

  Die Reise nach Palermo • DF
Il Viaggio
  I 1973, Vittorio De Sica 102 min.
Mit Sophia Loren, Richard Burton, Ian Bannen

Cesare Braggi gehorcht, wie es in Sizilien um die Jahrhundertwende noch Sitte ist, dem letzten Willen seines reichen Vaters. Er hält für seinen jüngeren Bruder Antonio um die Hand der schönen Adriana an, obwohl er sie selbst liebt und sie ihn. Als Antonio einige Jahre nach der Heirat tödlich verunglückt, scheint es für Cesare und Adriana doch noch eine Erfüllung ihrer Liebe zu geben... ?
Der letzte Film von Vittorio De Sica entstand nach einer Erzählung von Luigi Pirandello. Hier geht es um eine Liebe, die an den überholten Moralvorschriften der sizilianischen Gesellschaft scheitert. Leider wirkt der Film sentimental, begeistert aber mit guten Darstellern und ?hervorragendem Dekor.
15.3. 19.00 / 17.3. 17.00

  Sonnenblumen • DF
I Girasoli
  I 1969, Vittorio De Sica 100 min.
Mit Marcello Mastroianni, Sophia Loren, Ludmila Savelyeva

Sophia Loren sucht nach ihrem vermissten Mann: Zwölf Tage dauert die Ehe von Antonio (Marcello Mastroianni) und Giovanna (Sophia Loren), dann wird er im Zweiten Weltkriegs an die Ostfront gerufen. Nach Kriegsende gilt Antonio als vermisst, also macht sich Giovanna in Russland auf die Suche nach ihrem Mann. Endlich findet sie ihn: Er, der im Krieg sein Gedächtnis verlor, ist nun mit der russischen Bäuerin Mascha verheiratet.
22.3. 19.00 / 24.3. 17.00

  Die Frau des Priesters
La Moglie del prete
  F/I 1971, Dino Risi 109 min.
Mit Sophia Loren, Marcello Mastroianni, Venantino Venantini

Nachdem sie entdeckt hat, dass ihr Verehrer verheiratet ist, beschließt die leidenschaftliche, junge Valeria, sich das Leben zu nehmen. Vorher ruft sie allerdings noch bei einer Telefonseelsorge an und klagt einem Priester ihr Leid. Doch anders als geplant erwacht Valeria überraschend lebendig im Krankenhaus – und an ihrem Bett sitzt der fürsorgliche Priester, mit dem sie telefonierte. Hals über Kopf verliebt sie sich in ihren Retter und sorgt folglich für peinliche Situationen am laufenden Band. Doch auch der Priester entwickelt Gefühle für die junge Frau – wenn da nur nicht das hinderliche Keuschheitsgelübde wäre... Mit Die Frau des Priesters inszenierte Regisseur Dino Risi eine turbulente Komödie mit erstklassiger Starbesetzung.
23.3. 19.00 / 25.3. 17.00